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Ammoniten: Faszinierende Vielfalt

 

Wenn Goldschmied Pierre Niederer nicht gerade in der Mülischür an schmucken Stücken arbeitet, besucht er Ausstellungen. Zum Beispiel die Ammoniten-Ausstellung im Sauriermuseum Frick.

 

«Ammoniten so etwas wie meine ‹Lieblingsversteinerungen› seit ich mit sechs Jahren meine erste Versteinerung gefunden habe», sagt Pierre über seine Leidenschaft für die versteinerten Kopffüsser. Die Versteinerung hat Pierre damals an der Limmat in Höngg gefunden, seither lässt ihn die Formenvielfalt nicht mehr los. «Es gibt über 10‘000 Arten und verschiedene Erhaltungen, das begeistert mich immer wieder!»

 

Und weil Pierre Ihnen diese Vielfalt nicht vorenthalten will, veröffentlichen wir hier in unregelmässigen Abständen Bilder aus seiner Privatsammlung.

 

Was sind Ammoniten eigentlich für Tiere?

 

Ammoniten sind Fossilien der «Cephalopoden», der Kopffüsser. Die Versteinerungen haben oft Ähnlichkeit mit Schneckenhäusern, immer weisen sie eine Spiralform auf. Das Sauriermuseum Frick schreibt: «Das kalkige Gehäuse der Ammoniten besteht aus einer kegelförmigen Röhre, die zu einer Planspirale eingerollt ist. Der hintere dieser Röhre ist durch quer stehende Scheidewände in Kammern unterteilt. Im vorderen Teil sind keine Wände ausgebildet; in dieser sogenannten Wohnkammer befand sich zu Lebzeiten des Tieres der eigentliche Weichkörper. Die hinteren Kammern waren mit einem Gasgemisch gefüllt, so dass das gesamte Tier im Meerwasser gerade so viel Auftrieb bekam, um im Wasser zu schweben.»

 




 

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