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Pierre Niederer

Als Kind verbrachte ich meine Freizeit meist in der Natur, meine erste Versteinerung fand ich im Flussbett der Limmat. Damals war ich sechs Jahre alt und so fasziniert vom Fund, dass ich fortan so manches Wochenende im Steinbruch in Dielsdorf verbrachte. Diese unerschöpfliche Formenvielfalt fasziniert mich bis heute immer wieder aufs Neue.

Und trotzdem: Beinahe wäre ich meiner Mutter in die Grafik gefolgt. Ein glücklicher Zufall während der Schulzeit hat dann aber meine Begeisterung für das Goldschmiedehandwerk geweckt, denn ich durfte in der Werkstatt eines Goldschmieds aushelfen. Besonders das dreidimensionale Gestalten, die Vielfalt an Materialien und überhaupt die schier unbegrenzten Möglichkeiten erfüllen mich noch heute mit Freude und grosser Dankbarkeit.

Herr Gloor war der Vater eines Schulfreundes und hat mich nach diversen Einsätzen gefragt, ob nicht eine Lehre bei ihm absolvieren möchte. Was soll ich sagen? Ich wollte und ich habe! 1983 habe ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt, seit 1985 fertige ich die Schmuckstücke in der Mülischür im malerischen Weiningen.

Alvyda Draugelyte

Ich bin in Litauen geboren, wo ich aufwuchs, studierte und bis 2012 arbeitete. Meine Ausbildung schloss ich mit dem Master in strategischem Organisationsmanagement ab. Mit dem Umzug in die Schweiz kam eine grosse Veränderung in mein Leben. Nein, nicht der Umzug an sich, sondern die Entdeckung meiner Berufung – Schmuckherstellung. Seit Sommer 2017 habe ich das grosse Glück, bei Pierre Niederer eine Lehre absolvieren zu dürfen.

Das Entwerfen und Herstellen von Schmuck inspiriert mich enorm: Die Arbeit mit Schmuck und den Menschen motiviert mich, mein Bestes zu geben. Die fertigen Schmuckstücke und die glücklichen Gesichter der Kunden sind die grösste Bestätigung für mich.

Der Berufswechsel, das Verfolgen meines Traumes war keine einfache, schnelle Entscheidung – aber es war die richtige! Mein Beruf bringt mir jeden Tag Freude. Ich liebe Herausforderungen, ständiges Lernen, den Kontakt zur Kundschaft und ich liebe es, Schmuck zu kreieren.

Barbara Phan-Häberli

Nach zwei Jahren im Architekturstudium, ist mir klar geworden, dass ich mich eher zum Handwerk zieht. 1998 fand ich bei Pierre Niederer eine Lehrstelle und liess mich zur Goldschmiedin ausbilden.

Und das war gut so. Der Umgang mit den verschiedenen Materialien und die vielen Farben, aber auch die fast grenzenlosen Möglichkeiten der Gestaltung und Kombination machten und machen mir noch immer jeden Tag Freude. Und so hat mich denn auch die Befriedigung, in diesem kreativen Umfeld meine Ideen umzusetzen und im Kundenauftrag wertvolle Unikate zu schaffen, dazu bewogen, nach meinem Lehrabschluss hier zu bleiben.

2017 wagte ich den Schritt in die Selbständigkeit, als Freelancerin unterstütze ich meinen ehemaligen Lehrmeister aber nach wie vor weiter an Ausstellungen, Messen und natürlich auch an der Werkbank.

Simba, Fritzli

Die wirklichen Stars in der Mülischür sind übrigens weder die Schmuckstücke noch die kreativen Köpfe. Es sind die beiden Atelierkater Simba und Fritzli, die uns auch mal beruhigend schnurrend zur Seite stehen. Oder an den unmöglichsten Orten ein Nickerchen halten. Aber sehen Sie selbst, Bilder sagen bekanntermassen mehr als tausend Worte!